Certosa di Padula

Zeugnis von Geschichte und Spiritualität

Die Kartause des hl. Laurentius, bekannt als Certosa di Padula, war das erste Kartäuserkloster in Kampanien. Sie steht im Ort Padula im Vallo di Diano.
1998 wurde die Kartause von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt und 2002 von der Region Kampanien in die Riege der Kulturattraktionen aufgenommen.
Die geschichtsträchtige und beeindruckende Kartause weist trotz der Zerstörungen und Plünderungen durch die Franzosen zu Beginn des 19. Jahrhunderts, im Zuge derer viele Kunstschätze an andere Orte verstreut wurden, noch heute auch innen bedeutende Gebäudeteile auf. Dazu gehören unter anderem der Hochaltar und das Zedernholz-Portal aus dem Jahr 1374; der aus dem 16. Jahrhundert stammende Steinsarg des Tommaso Sanseverino, der sich in der Kapelle des Gründers in einer Ecke des Kreuzgangs des alten Friedhofs befindet; der große Kreuzgang mit zweiläufiger ellipsenförmigen Treppe in einem monumentalen Treppenhaus mit acht großen Fenstern, das die beiden Ebenen der Kartause verbindet; und die Klosterzelle des Priors, eine Wohneinheit mit zehn Räumen, die sich vor allem durch den direkten Zugang zur Bibliothek auszeichnet, einer der damals umfassendsten religiösen Sammlungen weltweit mit Tausenden von Büchern, Manuskripten und Bilderhandschriften. Der Zugang zu dieser großartigen Bibliothek der Certosa di Padula, von der heute nur noch 2000 Bücher erhalten sind, erfolgte über eine beindruckende Wendeltreppe aus Stein.
 
 
 
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